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ProcessBlocksEin Produkt von DemandFlow

Prozesse gestalten

Mit dem Diagramm beginnen. Nur bei Bedarf programmieren.

ProcessBlocks unterscheidet vier Stufen der Prozessgestaltung. Level 1 und 2 brauchen keinen prozesseigenen Programmcode: Der Ablauf entsteht im Camunda Modeler (BPMN Designer), Formulare und Modulschritte werden in der Prozessmappe konfiguriert.

Die Stufen bauen aufeinander auf. Ein Prozess kann menschliche Aufgaben, vorhandene Module und eigene Fachlogik verbinden. Für die meisten ist Level 2 das Ziel.

01Ohne eigenen Code

Der Ablauf

Menschen reichen Arbeit weiter. Das BPMN-Diagramm steuert Aufgaben und Entscheidungen; Formulare und Texte gehören zur Prozessmappe.

Beispiel: Ein Antrag wird erfasst, geprüft und freigegeben.

02Ohne eigenen Code

Wiederverwendbare Module

Ein Service Task im Diagramm benennt eine vorhandene Fähigkeit. Der Worker erledigt sie für jeden Prozess, der sie deklariert. Der Schritt bleibt im Diagramm und in der Fehlerübersicht sichtbar.

Beispiel: Eine Nachricht senden oder ein Dokument rendern und ablegen.

03Mit Fachlogik

Prozesseigene Regeln

Wenn eine Entscheidung Berechnungen braucht, liegt Lua im Versionsordner. Das Skript läuft mit Zeit- und Speichergrenze und kann Außenwirkungen nur über deklarierte Plattformfähigkeiten anfordern.

Beispiel: Einen fachlichen Schlüssel berechnen oder eine komplexe Bedingung prüfen.

04Kompilierter Code

Spezielle Integrationen

Für Anforderungen jenseits wiederverwendbarer Module und Lua können Entwickler einen prozesseigenen Rust-Handler mit dem ProcessBlocks-SDK schreiben. Der Worker abonniert dessen deklarierte Aufgaben. Derzeit benötigt kein Beispielprozess dieses Level.

Beispiel: Eine sehr spezielle Anbindung an ein internes System.

Level 3 in der Praxis

Eine kleine Regel kann viel bewirken.

Eine Spesenabrechnung beträgt 850 €, die festgelegte Freigabegrenze liegt bei 500 €. Ein Service Task im Diagramm führt dafür eine kurze Lua-Regel aus:

  1. 01

    Wert lesen

    Die Plattform holt die deklarierte Freigabegrenze. Die Regel liest sie zusammen mit dem Betrag der Abrechnung.

  2. 02

    Entscheiden

    Die Regel vergleicht beide Werte und entscheidet, ob eine weitere Prüfung nötig ist.

  3. 03

    Modul anfordern

    Falls nötig, gibt sie einen Auftrag an ein erlaubtes Benachrichtigungsmodul zurück. Der Worker prüft und erledigt ihn, nachdem die Regel beendet ist.

  4. 04

    Feld setzen

    Sie gibt ein Ergebnisfeld wie „Zusätzliche Prüfung nötig“ zurück. Der Prozess kann es anzeigen oder für die nächste BPMN-Entscheidung verwenden.

Externe Werte werden vor dem Start der Regel gelesen. Die Regel selbst kann weder eine API aufrufen noch direkt eine Nachricht versenden; ihre Aufträge bleiben deklariert und sichtbar.

Die wichtige Grenze

„Ohne Programmierer“ heißt nicht „ohne Konfiguration“.

Das BPMN-Diagramm lässt sich visuell gestalten. Formulare, Texte und die Auswahl erlaubter Module gehören ebenfalls zur Prozessmappe und müssen gepflegt werden. Für Level 1 und 2 ist dafür kein eigener Programmcode nötig.

Was die Stufen trennt

Die Verantwortung wächst mit dem Bedarf.

Eine Stufe höher ist keine Auszeichnung. Sie ist eine bewusste Entscheidung über neue Freiheitsgrade und den dazugehörigen Prüfaufwand.

Im Diagramm sichtbar

Level 1 und 2 machen den wesentlichen Ablauf und die verwendeten Module für Fachseite und Betrieb lesbar.

Begrenzter Code

Level 3 hält Fachlogik im Prozessordner und begrenzt, was das Skript selbst tun kann.

Gezielte Erweiterung

Level 4 ist für Anforderungen reserviert, die weder Diagramm noch generische Module noch Sandbox sinnvoll abdecken.

Ihr Prozess, Ihre Umgebung

Lassen Sie uns über Ihren ersten Prozess sprechen.

Wir zeigen, wie ein fachlicher Ablauf zu einer versionierten Prozessmappe wird und welche Schritte ohne eigene Programmierung möglich sind.

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